Tonart und BPM eines Songs bestimmen — kostenlos im Browser
Du willst wissen, in welcher Tonart ein Track läuft und wie viele BPM er hat — zum Mixen, Mitspielen oder einfach sortieren? Die schnelle Antwort: Du brauchst dafür kein Bezahlprogramm. Zieh die Audiodatei in einen kostenlosen Browser-Analyzer, und du bekommst Tonart im Camelot-Format und BPM in Sekunden.
Wir setzen dafür Keymix ein — ein kostenloses, quelloffenes Tool, das komplett im Browser rechnet. Deine Dateien werden nicht hochgeladen: Die Analyse läuft lokal über alle Kerne deiner CPU, die Musik bleibt auf deinem Gerät. Datei rein, Ergebnis raus, fertig.
Wenn du nur einen einzigen Song prüfen willst, kannst du hier aufhören. Interessant wird es, sobald du harmonisch mixen oder deine ganze Bibliothek ordnen willst — dafür brauchst du das Camelot-Rad. Genau das erklärt dieser Beitrag.
Was BPM und Tonart überhaupt sagen
Zwei Werte, zwei Aufgaben:
- BPM (Beats per Minute) ist das Tempo. Zwei Tracks mit ähnlicher BPM lassen sich beat-matchen, also im Takt übereinanderlegen.
- Die Tonart entscheidet, ob zwei Songs harmonisch zusammenklingen. Passt sie nicht, klingt der Übergang selbst bei perfektem Beatmatching schief oder „quietschig".
Ein guter Analyzer erkennt beides automatisch. Die Tonart wird dabei meist nicht als „a-Moll" oder „C-Dur" ausgegeben, sondern als Camelot-Code wie 8A oder 8B. Der Grund: Dieses System macht das Zusammenpassen von Tonarten auf einen Blick lesbar — ohne Musiktheorie-Studium.
Das Camelot-Rad erklärt
Das Camelot-Rad (englisch Camelot Wheel) ist ein Kreis mit 12 Positionen, angeordnet wie die Zahlen auf einer Uhr — von 1 bis 12. Jede Position hat zwei Varianten:
- A = Moll-Tonarten (der innere Ring)
- B = Dur-Tonarten (der äußere Ring)
Macht zusammen 24 Codes für die 24 gebräuchlichen Tonarten. Statt „a-Moll" heißt es dann einfach 8A, statt „C-Dur" 8B. Beide sitzen auf Position 8 — weil a-Moll und C-Dur dieselben Töne verwenden (Paralleltonarten). Genau diese Nähe macht das Rad so praktisch.
Hier die Zuordnung im Überblick:
| Camelot | Moll (A) | Dur (B) |
|---|---|---|
| 1 | as-Moll | H-Dur |
| 2 | es-Moll | fis-Dur |
| 3 | b-Moll | des-Dur |
| 4 | f-Moll | as-Dur |
| 5 | c-Moll | es-Dur |
| 6 | g-Moll | b-Dur |
| 7 | d-Moll | F-Dur |
| 8 | a-Moll | C-Dur |
| 9 | e-Moll | G-Dur |
| 10 | h-Moll | D-Dur |
| 11 | fis-Moll | A-Dur |
| 12 | cis-Moll | E-Dur |
Du musst dir diese Tabelle nicht merken. Der Analyzer liefert dir den Code, und für den Mix zählen nur drei Regeln.
Welche Tonarten passen zusammen? Die drei Mix-Regeln
Harmonic Mixing heißt: Du wechselst nur zu einer Position, die auf dem Rad direkt benachbart ist. Konkret gibt es drei sichere Sprünge — nimm als Beispiel einen Track in 8A:
- Gleiche Zahl, Buchstabe wechseln (A ↔ B).
8A → 8B. Du springst zwischen paralleler Moll- und Dur-Tonart. Der Übergang wechselt die Stimmung von melancholisch (Moll) zu offen (Dur), bleibt aber harmonisch sauber.
- Gleicher Buchstabe, eine Zahl weiter (±1).
8A → 9A oder 8A → 7A. Am Rad ein Schritt im oder gegen den Uhrzeigersinn. Das ist der klassische, unauffällige Übergang zwischen zwei Tracks derselben Tonart-Familie.
- Gleiche Tonart.
8A → 8A. Zwei Songs in exakt derselben Tonart klingen praktisch immer zusammen.
Merkhilfe: Auf dem Rad darfst du einen Schritt nach links, einen nach rechts oder in die Mitte (A/B-Wechsel) gehen — nie quer durch. Wer die Energie gezielt anheben will, nutzt zusätzlich den Sprung um +2 (8A → 10A) als „Energy Boost", aber die drei Regeln oben sind das sichere Fundament.
Genau diese Logik steckt in Keymix als interaktives Camelot-Farbrad: Jede Position hat eine eigene Farbe, benachbarte Tonarten liegen sichtbar nebeneinander. So siehst du auf einen Blick, welcher Track als Nächstes passt — ohne die Tabelle im Kopf zu haben.
Die ganze Bibliothek auf einmal analysieren
Ein Song ist schnell geprüft. Eine Sammlung mit hunderten Tracks von Hand durchzugehen wäre Wahnsinn — und genau hier trennt sich ein Spielzeug vom Werkzeug.
Keymix arbeitet im Batch: Du wirfst einen ganzen Ordner hinein, und das Tool analysiert die Dateien parallel über alle CPU-Kerne. Statt nacheinander laufen mehrere Analysen gleichzeitig, das spart bei großen Sammlungen enorm Zeit. Am Ende hast du für jeden Track BPM und Camelot-Code.
Der praktische Teil danach: Keymix kann die Dateien automatisch umbenennen und Tonart plus Tempo direkt in den Dateinamen schreiben. Aus track.mp3 wird zum Beispiel etwas wie 8A - 128 - track.mp3. Der Effekt: Sortierst du den Ordner alphabetisch, stehen alle Tracks nach Camelot-Code und BPM geordnet da. Deine Musikbibliothek ist damit nach Tonart sortiert, ohne dass du eine Extra-Software oder eine Cloud-Datenbank brauchst.
Das ist die Sorte Funktion, für die bekannte Bezahl-Tools eine Lizenz verlangen — hier läuft sie kostenlos und offline im Browser.
Bonus: Track zerlegen und loopen
Manchmal reicht Tonart und BPM nicht. Du willst nur den Beat, nur den Gesang oder eine saubere Schleife aus der Bridge. Dafür musst du den Song in seine Spuren zerlegen.
Das übernimmt unser zweites Tool, VIERSPUR: Es trennt einen Track direkt im Browser per KI in Gesang, Schlagzeug, Bass und Rest — inklusive eigener BPM- und Tonart-Analyse. Im Live-Pult kannst du taktgenaue Loops setzen, Hot-Cues legen und das FX-Rack nutzen. Auch hier verlässt deine Musik im Standard-Modus nie dein Gerät. So gehst du vom „Welche Tonart?" nahtlos zum „Was mache ich damit?".
Für die reine Tonart- und Tempo-Analyse plus harmonisches Sortieren bleibt aber Keymix das schnellere Werkzeug — offen im Browser, kostenlos, ohne Anmeldung.
Häufige Fragen
Wie finde ich BPM und Tonart eines Songs kostenlos heraus?
Zieh die Audiodatei in einen kostenlosen Browser-Analyzer wie Keymix. Er erkennt Tempo (BPM) und Tonart automatisch und gibt die Tonart als Camelot-Code aus. Die Analyse läuft lokal auf deinem Rechner, die Datei wird nicht hochgeladen — du brauchst weder Konto noch Installation.
Was bedeutet 8A oder 8B?
Das ist die Camelot-Schreibweise für eine Tonart. Die Zahl (1–12) ist die Position auf dem Camelot-Rad, der Buchstabe die Art: A steht für Moll, B für Dur. 8A ist a-Moll, 8B ist C-Dur. Beide teilen sich Position 8, weil sie dieselben Töne nutzen.
Welche Tonarten passen beim Mixen zusammen?
Drei sichere Sprünge: gleiche Tonart, eine Zahl weiter bei gleichem Buchstaben (z. B. 8A → 7A oder 9A) und derselbe Zahlenwert mit gewechseltem Buchstaben (8A → 8B). Anders gesagt: am Rad einen Schritt nach links, einen nach rechts oder in die Mitte — nie quer über den Kreis.
Kann ich meine ganze Musikbibliothek automatisch analysieren?
Ja. Keymix arbeitet im Batch und analysiert einen kompletten Ordner parallel über alle CPU-Kerne. Danach kann es die Dateien automatisch umbenennen und Tonart plus BPM in den Dateinamen schreiben — sortierst du dann alphabetisch, steht deine Sammlung nach Camelot-Code geordnet da.
Ist harmonisches Mixen nur etwas für DJs?
Nein. Wer zu Hause Übergänge zwischen Songs bauen, Playlists mit gleichmäßiger Stimmung erstellen oder zu einem Track mitspielen will, profitiert genauso. Das Camelot-Rad ist im Kern nur eine leicht lesbare Landkarte der Tonarten.